Skitour Halbmondspitze

Statt der ganzen Mond-, die Halbmondspitze

Naturfreunde Ortsgruppe Bludenz

 

Statt der ganzen Mond-, die Halbmondspitze

 

 Frühlingshafte Temperaturen, eine gigantische Fernsicht: bei solchen Voraussetzungen stellt sich niemand die Frage, ob es gelingen könne, derzeit ist Neumond, die Mondspitze zu besteigen, auch nicht die 6-köpfige Tourengruppe der Naturfreunde. Entfernt ließ die magere Schneedecke Schwierigkeiten erahnen. Der Aufstieg musste infolge starker Ausaperung geändert werden. Querfeldein ging es über den oberen Sägebach, dann, unter dem Schiller, dem Güterweg entlang. Da war es schon Mittag. Innehalten, rasten. Dann verkroch sich die Gruppe ins zuerst offene, dann zusehends verdichtete Unterholz des Osthanges und begann ihren Kampf mit den immer unzähliger werdenden Medusenhäuptern der Latschenstöcke, die immer unverschämter nach einem griffen. Der Faden der Ariadne ging verloren, und es hieß die Schier abschnallen und sich stapfend, kriechend, stolpernd durchs Buschwerk zu fädeln.

Gegen halbzwei war dann Schluss  – die Halbmondspitze war erreicht, es reichte, 1750 Hm.

Die Abfahrt wurde eingeleitet, über die schattige, steile Nordrinne, voller kaltem und interessantem Pulverschnee.  Alle Register der Kurventechnik mussten gezogen werden, ehe die Gruppe zur Ronasäge zurückkehren konnte. Zurück im Tschengla-Schigebiet erfolgte die dringende Labung im

nahegelegenen Gasthaus und die Erfahrung, dass auch auf diese Art der Faschingssonntag seine

Lustigkeit zeigen kann – dank des Tourenführers Helmut.

 

 

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