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Skitouren-Abenteuer mit hochalpinem Charakter: Überschreitung der östlichen Eisentälerspitze (2.753 m)

Ein besonderes Erlebnis durften die Naturfreunde Bludenz bei der anspruchsvollen Skiüberschreitung der östlichen Eisentälerspitze genießen. Bei idealen äußeren Bedingungen startete die vierköpfige Gruppe mit Unterstützung der Sonnenkopfbahn in einen abwechslungsreichen und fordernden Tourentag.

 

Bereits der erste Abschnitt zur Ameisenspitze bot ein eindrucksvolles Panorama und ließ erahnen, was der Tag noch bereithalten würde. Nach einer kurzen Rast folgte die erste steile Abfahrt ins obere Eisental. Der vorherrschende Windpressschnee verlangte konzentriertes und sauberes Skifahren – ein Vorgeschmack auf den alpinen Charakter der Tour.

 

Im Anschluss begann der weitere Anstieg zur Schlüsselstelle am Südwestgrat der östlichen Eisentälerspitze. Mit den Skiern am Rucksack montiert sowie ausgerüstet mit Steigeisen und Steck-Pickel wurde die rund 80 Höhenmeter lange und über 40 Grad steile Rinne in Angriff genommen. Trittsicherheit, Erfahrung und Teamarbeit waren hier gefragt – und wurden eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

 

Doch nach der Rinne war die Aufsteigs-Herausforderung noch nicht vorbei: Der weitere Aufstieg über den teils ausgesetzten Grat verlangte nochmals vollen Einsatz. Die Skier blieben dabei weiterhin am Rücken, während die letzten rund 150 Höhenmeter mühsam und kräftezehrend im Schnee erarbeitet wurden. Gerade dieser Abschnitt unterstrich den hochalpinen Charakter der Tour und forderte Kondition sowie mentale Stärke.

 

Am Gipfel angekommen, wurden die Anstrengungen jedoch sofort belohnt. Eine beeindruckende Rundsicht inmitten einer großartigen Bergwelt ließ die Mühen schnell vergessen und sorgte für strahlende Gesichter in der Gruppe.

 

Die anschließende beeindruckende und lange Abfahrt über lange und teils steile Hänge stellte mit ihren wechselnden Schneeverhältnissen nochmals hohe Anforderungen an Technik und Aufmerksamkeit. Tourenguide Günter Griesser bewies dabei einmal mehr seine ausgezeichnete Gebietskenntnis und führte die Gruppe spektakulär aber sicher durch das weite Gelände. Auch die abschließende Abfahrt, vom Eisental ins Nenzigasttal und weiter bis nach Langen a. Arlberg hatte es in sich und sorgte für das wohlverdiente „Brennen in den Schenkeln“, welches am Ende eines solch grandiosen Tourentages dazugehört.

 

Zurück im Tal waren sich alle einig: Diese Überschreitung bot ein beeindruckendes Gesamterlebnis mit fast schon „4000er-Flair“ – eine Kombination aus sportlicher Herausforderung, alpiner Erfahrung und unvergesslichen Eindrücken.

 

Ein herzlicher Dank gilt der umsichtigen Organisation und Führung.

 

Solche Bergerlebnisse zeigen einmal mehr, was das gemeinsame Unterwegssein bei den Naturfreunden ausmacht – Berg frei!

 

Link zur Bildergalierie: https://photos.app.goo.gl/J9ckyKj7KLE3eQN38 

 

Naturfreunde Bludenz

im Schlussanstieg
im Ausstieg der Steilrinne
Guide in der Rinne
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